Aktuelles
Virtuelles Rathaus
Waldbegang des Gemeinderates im Juni 2010
Krisenjahr 2009 gut bewältigt
Eine bunte Palette an Themen stand auf dem Programm beim Waldbegang des
Gemeinderates Baiersbronn. Neben der Erhaltung von Waldwegen war das rätselhafte Absterben u.a.
glattrindiger mittelstarker Weißtannen ein zentraler Punkt im Gemeindewald. „Wir wissen nicht
genau, was die Ursache ist, aber mit einer Stammverlausung beginnend und einer Art Schleimfluss
geht das Absterben sehr schnell voran“, so Kreisforstamtsleiter Georg Jehle und Revierleiter Jürgen
Rittner unisono. Die Komplexerkrankung wird von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt
Baden-Württemberg begleitet und untersucht. Genaue Ursachen- und Ergebnisse gibt es aber derzeit
noch nicht.
Sehr positiv wurden vom Gemeinderat die verstärkten Investitionen bei der Pflege von Jungbeständen aufgenommen. „Dies ist seit langen ein wichtiges Anliegen für mich und ich bin froh, dass dieses jetzt so vorbildlich umgesetzt wird“, so Förster und Gemeinderat Erwin Zepf (CDU). Ein weniger erfreuliches Bild bot sich dem Gemeinderat beim letzten Waldbild. Zum Teil alarmierende Schälschäden stellen zunehmend das Erreichen des forstlichen Betriebszieles massiv in Frage, so die gemeinsame Einschätzung des Gemeinderates und der Forstleute an einem fast vernichtend geschälten Jungbestand. „Hier muss generell massiv gegengesteuert werden“, so Kreisforstamtsleiter Jehle und Revierförster Brechenmacher.
„Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen, so Büroleiter Wolfgang Eitel bei der Präsentation des Ergebnisses 2009. Mit einem Überschuss von rund 141.000,00 Euro im Verwaltungshaushalt fiel das Ergebnis zwar geringer aus als geplant, aber „bei dieser massiven Unsicherheit in diesem Krisenjahr 2009, die sowohl die forstliche Anbieterseite wie auch die Abnehmerseite betraf, hätte es noch viel schlimmer kommen können“, so Eitel.
Bürgermeister Beck dankte dem Gemeinderat, dass er sich so positiv für den Erhalt des Gemeindemähzuges entschieden hatte und lobte neben den verantwortlichen Forstleuten vor allem auch die Mitarbeiter seines Gemeindeforstbetriebes für ihren Einsatz. In der Außenstelle Baiersbronn des Kreisforstamtes Freudenstadt sieht Norbert Beck ein wichtiger Ansprechpartner vor Ort. „Wir hatten ja schließlich einmal 3 Forstämter in dieser so waldreichen Flächengemeinde im Murgtal“, so Norbert Beck abschließend.
Text und Bild: Kreisforstamt Aussenstelle Baiersbronn
Sehr positiv wurden vom Gemeinderat die verstärkten Investitionen bei der Pflege von Jungbeständen aufgenommen. „Dies ist seit langen ein wichtiges Anliegen für mich und ich bin froh, dass dieses jetzt so vorbildlich umgesetzt wird“, so Förster und Gemeinderat Erwin Zepf (CDU). Ein weniger erfreuliches Bild bot sich dem Gemeinderat beim letzten Waldbild. Zum Teil alarmierende Schälschäden stellen zunehmend das Erreichen des forstlichen Betriebszieles massiv in Frage, so die gemeinsame Einschätzung des Gemeinderates und der Forstleute an einem fast vernichtend geschälten Jungbestand. „Hier muss generell massiv gegengesteuert werden“, so Kreisforstamtsleiter Jehle und Revierförster Brechenmacher.
„Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen, so Büroleiter Wolfgang Eitel bei der Präsentation des Ergebnisses 2009. Mit einem Überschuss von rund 141.000,00 Euro im Verwaltungshaushalt fiel das Ergebnis zwar geringer aus als geplant, aber „bei dieser massiven Unsicherheit in diesem Krisenjahr 2009, die sowohl die forstliche Anbieterseite wie auch die Abnehmerseite betraf, hätte es noch viel schlimmer kommen können“, so Eitel.
Bürgermeister Beck dankte dem Gemeinderat, dass er sich so positiv für den Erhalt des Gemeindemähzuges entschieden hatte und lobte neben den verantwortlichen Forstleuten vor allem auch die Mitarbeiter seines Gemeindeforstbetriebes für ihren Einsatz. In der Außenstelle Baiersbronn des Kreisforstamtes Freudenstadt sieht Norbert Beck ein wichtiger Ansprechpartner vor Ort. „Wir hatten ja schließlich einmal 3 Forstämter in dieser so waldreichen Flächengemeinde im Murgtal“, so Norbert Beck abschließend.
Text und Bild: Kreisforstamt Aussenstelle Baiersbronn




